Presse

Dreharbeiten zur Sendung Südwestfunk mobil mit Sonja Schrecklein (Bilder sind anklickbar):

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Dreharbeiten Sendetermin : 28.11.05


Esslinger Zeitung vom 30.8.2004:
Kleine Ampullen machen die Katze froh
ES-HOHENKREUZ: Petra Schwarz behandelt problematische Vierbeiner mit Bachblüten

Von Kornelius Fritz

Lucky hat ein Problem, das er mit vielen Frauen teilt: "Er muss irgendwann einmal schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben", sagt Gisela Orlopp. Der männliche Zeitungsreporter und der ebenfalls männliche Fotograf bekommen den grauen Kater deshalb nicht zu Gesicht. Während ihres Besuches verschanzt sich Lucky hinter der Schrankwand. Dorthin hatte sich zunächst auch sein Kollege Chico verzogen. Mit Leberwurst und guten Worten lässt er sich dann aber glücklicherweise doch noch ins Wohnzimmer locken und verhindert somit, dass dieser Artikel ohne Foto erscheinen muss.

Lucky und Chico - man tritt den beiden Stubentigern, die Gisela Orlopp einst aus dem Tierheim geholt hat, nicht zu nahe, wenn man ihren Charakter als schwierig bezeichnet. Neben seiner Männerphobie neigt Lucky dazu, den Teppich mit der Toilette zu verwechseln. Chico wird bisweilen sogar gewalttätig: "Mitten in der Nacht ist er auf mein Bett gesprungen und hat mich verhauen", erzählt seine Besitzerin. Weil Gisela Orlopp das Zusammenleben unter diesen Umständen nicht mehr sehr harmonisch fand, hat sie professionelle Hilfe gesucht.

Flüssige Energieanstöße

Gefunden hat sie die bei Petra Schwarz aus Hohenkreuz. "Problemkatzen" nennt die 37-Jährige Tiere wie Lucky und Chico und behandelt sie mit der so genannten Bachblütentherapie. Auf diese Weise will sie schon so manchem psychisch labilen Vierbeiner den rechten Weg gewiesen haben. Schon seit ihrer Kindheit besitzt Petra Schwarz Tiere. Vor einigen Jahren geriet sie dann selber an den "Problemkater" Jonny. "Der war verschreckt und ängstlich und hat überall hingepinkelt", erinnert sie sich. Auf der Suche nach Hilfe kaufte sie sich Bücher und stieß auf die Bachblütentherapie. Die von dem englischen Arzt Edward Bach entwickelte Behandlung setzt darauf, dass bestimmte Blütenauszüge Gefühle und Gemütszustände beeinflussen. Und das soll nicht nur beim Menschen funktionieren. Bei Jonny hat Petra Schwarz die Wandlung selbst beobachtet: "Heute stolziert er durch die Wohnung, als ob er der King wäre", erzählt sie.

Nach diesen Erfahrungen begann die Esslingerin, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Im Urlaub hat die Frau, die im Hauptberuf Verwaltungsangestellte an den Städtischen Kliniken ist, Seminare besucht und eine Ausbildung in Tierpsychologie und Homöopathie abgeschlossen. Seit einem Jahr behandelt sie nun auch die Vierbeiner anderer Leute: vom Hund, der sich blutig kratzt, bis zur Katze, die vom zwanghaften Lecken schon einen ganz kahlen Bauch hat.

Während sie Hunde auch mit Verhaltenstherapie behandelt (für ihre Hundeschule sucht sie derzeit noch ein passendes Grundstück), sind Katzen kaum zu erziehen. Die Bachblüten zeigten hingegen Wirkung: "Die Therapie schlägt eigentlich immer an", sagt Petra Schwarz. Manchmal brauche es lediglich etwas Geduld: Bei schwierigen Fällen könne die Behandlung schon einmal bis zu einem Jahr dauern. So lange müssen dem Tier dreimal am Tag vier Tropfen der Mixtur verabreicht werden, die Petra Schwarz aus insgesamt 38 Blütenessenzen individuell zusammenmischt. Diese sollen als "Energieanstöße" wirken - ob die geschmacksneutrale Lösung der Katze mit dem Futter verabreicht oder ins Fell gerieben wird, spielt dabei keine Rolle.

Lärche für das Selbstvertrauen

Eine Erstberatung mit Hausbesuch und einem ersten Fläschchen kostet bei Petra Schwarz 50 Euro, Nachschub gibt es für 12 Euro pro Ampulle. Ein Preis, den Gisela Orlopp gerne bezahlt, denn durch die Launen ihrer Miezen war sie nach eigener Aussage "mit den Nerven fertig". Jetzt erhält Chico eine Mischung, die unter anderem Blüten von Stechpalme (gegen Aggression), Rotbuche (fehlendes Einfühlungsvermögen) und "Star of Bethlehem" (bei Mutlosigkeit) enthält. Bei Lucky stehen hingegen Lärchenblüten im Vordergrund: Die sollen ihm Selbstvertrauen geben, damit er sein Leben nicht dauerhaft hinter der Schrankwand verbringt.

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Stuttgarter Nachrichten vom 1.7.2005:
Wenn Nicki beißt, hat Frauchen Fehler gemacht
Esslinger Tierpsychologin Petra Schwarz setzt erfolgreich auf sanfte Therapiemethoden

Esslingen - "Sie sind unsere letzte Rettung" - diesen Satz hört Petra Schwarz häufig. Dann ist das Zusammenleben von Mensch und Hund oder Katze aus den Fugen geraten. Die Therapie der Tierpsycholgin schafft das Problem fast immer aus der Welt.

VON ANNETTE MOHL

"Ich bewundere, wie lange die Leute das mitgemacht haben", sagt Petra Schwarz. Die neunjährige Hauskatze Kitty war ihre Patientin, weil sie damit begann, der Familie in die Wohnung zu pinkeln, aggressiv reagierte, sich aber auch apathisch zurückzog. Nichts war mehr vor ihr sicher, weder Bett noch Sofa, noch die Wäsche. Und weder Homöopathie noch Beruhigungsmittel, noch zusätzliche Katzenclos halfen: "Die Leute waren nervlich am Ende", sagt Schwarz. Ihr gelang es in einer viermonatigen Therapie, das Tier aus seiner Isolation zu befreien und seine innere Anspannung zu nehmen: Mit Bachblüten, aber auch durch Verhaltenstherapie wurde Kittys Problem gelöst, nur selten passierte zuletzt noch ein Malheur.

Für Petra Schwarz ist ihr neuer Beruf Berufung. "Ich wollte schon immer so etwas machen." Größter Wunsch bleibt die Einrichtung eines Gnadenhofs: Irgendwann einmal will sie Pferden, Eseln, Kleintieren, Hunden und Katzen einen Altersruhesitz bieten. In ihre Ausbildung hat Petra Schwarz viel investiert: An der Akademie für Tiernaturheilkunde studierte sie Tierpsychologie, Verhaltenstherapie und Tierhomöopathie, in Seminaren und Workshops eignete sie sich Wissen über Bachblüten an.

Die kommen vor allem bei Katzen zum Einsatz, mit denen schwieriger zu arbeiten ist als mit Hunden. Generell gilt für Petra Schwarz: Körper und Seele bilden auch beim Tier eine Einheit. "Ein Tier ist weder Befehlsempfänger noch Prestigeobjekt, noch Spielzeug." Eineinhalb Jahre praktiziert sie mittlerweile, zu 100 Prozent erfolgreich bei Hunden, mit zwei oder drei Fehlschlägen bei Katzen. Ihre Patienten kommen aus der ganzen Region, Ängste und Aggressionen sind die Hauptprobleme. Petra Schwarz weiß, warum die friedliche Labradorhündin Nicki plötzlich bissig und dominant wurde: "Sie traute ihrer Halterin keine Führungsposition zu und übernahm selbst diese Rolle." Tierpsychologie sei deshalb "immer auch Arbeit mit den Menschen".

Am Anfang steht ein Fragebogen und ein erstes Gespräch (60 Euro). Dann folgen Einzeltherapiestunden zu 25 Euro. Nach Bedarf setzt sie den Biotensor ein, um die richtigen Bachblüten auszupendeln. Und sie will den Tellington-Touch erlernen, die sanfte Streicheltherapie der berühmten "Pferdeflüsterin" Linda Tellington-Jones. Präventiv bietet sie auch Kurse an. Bewusst im öffentlichen Raum und nicht im eingezäunten Gelände, damit Hund und Halter sich an Jogger, Fahrräder, Reiter gewöhnen.

 

zeitungsartikelStuttgarter Zeitung,
10. November 2005

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